Der Pegelstand des Gardasees wird am Abfluss in Peschiera gemessen. Dieser Wasserstand ist nicht nur Natur gegeben sondern wird durch Zufluss und Abfluss geregelt. So werden die Staubecken des Zufluss Sarca in den Tretiner Alpen zur Wasserentnahme geregelt.  Auch der Abfluss durch den Mincio wird in indirekter Weise geregelt, so werden dort in der Lombardei und in Venetien große Wassermengen zu Bewässerung von Feldern entlang des Flusses, vorallem in der Sommerzeit, entnommen.

Wenn Sie noch an früheren Erkenntnissen aus den Jahren 2019. 2020 oder 2021 interessiert sind, so können Sie diese mit einem Klick auf die Jahreszahl aufrufen. Hier werden Beobachtungen aus diesen Jahren beschrieben, die noch heute Gültigkeit haben  könnten und Sie interessieren könnten.

Saison 2022

Die Saison 2022 (heute 19.10.22) neigt sich am Gardasee so langsam seinem Ende zu. Wir Alle hatten bestimmt schöne Urlaube mit unseren Booten am See erlebt. Sie und wir haben den See dabei wieder neu erfahren und vielleicht auch neue Erkenntnisse gewonnen. Es gibt Jahr für Jahr irgend etwas Neues zum Bootfahren am Gardasee. Über unsere Erkenntniss aus dieser Saison berichten wir in den folgenden Beiträgen. Sollten Sie darüber noch weitere Erfahrungen gewonnen haben, würden wir uns über eine Mitteilung freuen.


  Anlegen mit einer Mooringleine - ein Thema das oft nicht bekannt ist

Januar 2022

 

Mooring, im Deutschen auch mit Muring bezeichnet,  ist eine bestimmte Festmacheart von Booten, die nicht allgemein bekannt ist und immer wieder zu Fragen führt.  Das Wort Mooring, aus dem Englischen bedeutet eigentlich nur Anlegen oder Liegeplatz. Gerade aus dem Norden von Deutschland bekamen wir dazu mehrere Anfragen, diese Art des Festmachens ist dort nicht üblich und nicht bekannt. Dort wird parallel an einen Steg oder Bestenfalls noch zwischen einer Bojen und den Steg angelegt. Mooring wird an Seen oder auch an anderen kleineren Häfen verwendet, wo die Platzverhältnisse eingeschränkt sind.

 

 

Man kann sich Mooring  so vorstellen, das Boot wird zwischen zwei Festmachepunkten vertäut. Der eine Festmachepunkt ist am Steg oder am Kai, der andere ist auf der gegenüberliegenden Seite ein fester Punkt auf dem Grunde des Sees, an dem ein Mooring-Seil (wie bei einer Boje) befestigt ist;  hier schwimmt aber oben keine Boje.   Der feste Punkt auf dem Grund des Sees ist meist ein schwerer Betonklotz an dem zunächst eine kurze Kette und an dieser das Mooringseil befestigt ist.

Daran befindet sich ein Pilotseil das bis zum Steg oder Kai führt.  Mooring ist eine Festmacheart in engen Häfen wo sich  Anker- oder Bojenseile  gegenseitig verheddern würden. Diese Art des Festmachens ist z.T. am Gardasee aber auch in kleineren Häfen an der Adria gebräuchlich. Wie Sie dabei anlegen, Bug oder Heck zum Steg ist zunächst Geschmacksache oder vielleicht wie Sie am leichtesten austeigen können; dazu gibt es keine Regel. Die meisten Boote liegen aber streng katholisch heckseitig zum Steg. Im Weiteren beschreiben wir das heckseitige Anlegen.

Und nun zum Festmachen: Das Boot wird langsam rückwärts in den dafür bestimmten Platz eingefahren (achten Sie darauf, dass Sie Fender ausgelegt haben).Ziehen Sie sich den letzten Meter (ohne Motor) mit einem Bootshaken ran  und vertäuen Sie das Boot nun am Steg oder Kai so,  dass es nicht mehr davon schwimmen kann. Sie sind nun an einem Punkt befestigt.

 

Nun brauchen Sie das Mooringseil das auf dem Grund befestigt ist, dazu müssen Sie nicht tauchen. Am starken Mooringseil ist noch eine Pilotleine befestigt die am Steg oder Kai endet, meist ist sie an einem Ring oder einer Kette neben der Nummer mit ihrem Liegeplatz angebunden. Diese holen Sie mit einem Bootshaken aus dem Wasser und führen Sie nun aussen seitlich an ihrem Boot entlang, bis dabei das dickere Ende (die eigentliche Mooringleine) aus dem Wasser kommt. Meist haben die Mooringleinen am Ende bereits Schlaufen für verschiedene Längen, die Sie zunächst direkt an einer Klampe einhängen können oder daran einen großen Karabinerhaken befestigen können. Dies ist der zweite Befestigungspunkt den Sie nun entgültig an einer sicheren Stelle ihres Boots bugseitig befestigen. Das Boot liegt nun fest zwischen zwei Punkten. (Das Mooringseil ist meist verschmutzt und mit Tang behangen, wenn Sie wollen ziehen Sie dazu Handschuhe an).

 

Nun kommt das Ausloten das beim ersten mal etwas aufwendig ist, das Boot wird zwischen den beiden Punkten nun so ausgerichtet, dass es heckseitig nicht mehr am Kai/Steg anschlagen kann, die Spannung der Leinen sollte so sein, dass sie gerade noch bequem aussteigen können. Dazu sollten Sie zuzweit sein einer vorne, einer hinten.  Ein Tipp: Haben sie die richtige Länge der Mooringleine gefunden, so markieren sie diese, entweder Sie machen daran eine weitere Schlaufe in die Leine (kleben Sie um „ihre Schlaufe“ farbiges Isolierband) ober befestigen an einer vorhandenen einen großen Karabinerhaken, (so tun wir das) mit dem wir dann unser Boot Tag für Tag schnell festmachen können.

 

Vorsicht beim Mooring: Mooring ist eine platzsparende Art zum Anlegen von Booten in engen Häfen. Sie müssen dabei aber immer,

vor Allem beim Abfahren beachten, dass das Pilotseil nicht mit ihrem Antrieb/Schraube in Konflikt gerät. Bitte schauen Sie vor dem Ablegen auf jeden Fall nach, dass sich kein Seil über oder um ihren Antrieb legt; das geht am Besten auch zu zweit, eine Person ist am Steuerstand die andere schaut , dass die Pilotleine zu Grunde gesunken ist und der Antrieb frei ist, ggf. die Leine mit  einem Bootshaken nach unten drücken. Beachten Sie beim Ausfahren aber auch Einfahren die Leinen der benachbarten Boote.

Im Prinzip ist es einfacher als beschrieben, man lernt es schnell und gewöhnt sich auch schnell an diese Art des Anlegens.


Die Seetankstelle in Sirmione

ist leider Vergangenheit

Januar 2022

 

 

Wir haben vor Kurzem erfahren, dass es die Tankstelle am

Lungalago  Armando Diaz nicht mehr geben würde, bzw. diese

dauerhaft  geschlossen wäre. Diese Seetankstelle wurde durch

eine nahe Straßentankstelle an der  Viale Marconi versorgt.

Wir wollten dies abgesichert wissen und haben bei verschiedenen

Stellen in Sirmione angefragt und auch selbst dazu recherchiert.

Es bleibt, die Tankstelle gibt es leider nicht mehr. Schade!

 

Foto: R.Pfeifer

 

 

Diese Tankstelle wurde vormals von IES versorgt. In den letzten Jahren wurde sie von Tamoil betrieben.  Wir haben verschiedene Anfragen in Sirmione gestartet und bekamen nun die Aussage, dass diese Tankstellle wohl dauerhaft geschlossen bleibt. Auch unsere eigenen Recherchen auf Google, siehe das Bild links ergaben die selbe Aussage. Davon betroffen sind sowohl die Straßen- als auch die Seetankstelle. Die nächste Tanktelle in diesem Bereich wäre somit die Tankstelle im Hafen von

Sirmione 2,  ca. 1,5 km südlich. Wir werden diese Gegebenheit in unseren Ratgeber 2022 einarbeiten.


Durchfahrt zwischen der Isola San Biagio und dem Festland von Manerba ist nicht möglich !

Januar 2022

 

Wir dürfen Sie zu diesem Thema noch einmal informieren, weil wir wissen, dass hier bereits verschiedentlich Boote auf Grund gelaufen sind. Diese Stelle erscheint von See kommend zunächst als passierbar; die Tiefe nimmt aber rapide ab und plötzlich sind es nur noch wenige Zentimeter. Sie sehen diese Gefahr, ohne eine ständige Beobachtung des Grundes oder ohne ein Echolot zunächst nicht unbedingt. Touristen durchwaten sogar diese Stelle im Sommer von Manerba aus, um auf die Insel zu kommen. 2020 wurde über ein Seil berichtet, das für Begeher zur Insel zwischen dem Festland und der Insel gespannt sei. Im August 2021 sind unsere Nichten diesen Weg gegangen, sie konnten kein Seil mehr finden. Dies ist so ein Punkt, der zu den sich ständig veänderbaren Verhältnissen am Gardasee gehört, und die sich von Tag zu Tag neu ergeben können.


 

Anlegen bei San Vigilio

März 2022

 

Die Locanda San Vigilio ist ein beliebtes Ausflugsziel für viele Bootsfahrer. San Vigilo ist eine Landzunge zwischen Torri del Benaco und Garda. Direkt beim mondänen Hotel liegt der zugehörige kleine Hafen der aber in der Saison meist gut belegt ist und wegen der geringen und wechselnden Tiefe nur für Boote mit kleinem Tiefgang geeignet ist. Rund um den Hafen und auf der Kaimauer befindet sich das zugehörige Lokal mit einem wunderschönen Blick auf den See. Dieses Lokal wird gerne und viel von Bootsfahrern besucht.  Die Benutzung des Hafen ist wegen der geringen Tiefe nicht ratsam, ein riskantes Manöver rentiert sich hier nicht. Es kann außerhalb des Hafens angelegt werden und es besteht dann ein kostenfreier Shuttle Service zum Steg. Ein Trinkgeld wird erwartet. Das Anlegen an einer Boje ist beschränkt, es gibt nur eine orange Boje vor dem Steg  die zu San Vigilio gehört und die meist reserviert ist, hier ist zuvor eine Rücksprache notwendig.  Also ist ein Anlegen mit eigenem Anker erforderlich, die Tiefe von 5 bis 10 m lässt dies zu. Für eine genauere Auskunft haben wir bei San Vigilio angefragt und die folgende Antwort bekommen:

Auf Ihre freundliche Anfrage hin möchten wir Sie darüber informieren, dass Sie ein Boot entweder am kleinen Hafen festmachen können (sofern freie Plätze verfügbar sind und die Bootsabmessungen dies zulassen) oder außerhalb des Hafens in sicherer Entfernung ankern können. In diesem Fall wird ein Abholservice angeboten - täglich von 12.00 bis 19.00 Uhr. Wir haben nur eine Boje, die normalerweise von den Booten der Hotelgäste belegt ist. Mit freundlichen Grüßen, Nataliya Khula, Loc. Punta San Vigilio


Naturschutzgebiet Rocca del Sasso und Seepark Manerba   (April 2022)

 

Das Naturschutgebiet , nach dem Vorbild von Cinque Terre oder der Insel Tremiti ist heute das größte Seenreservat Italiens. Das Gebiet umfasst ca. 114 Hektar Küstengebiet und ca. 84 Hektar Wasseroberfläche und Seengrund. Das gesamte Gebiet ist nicht nur von ökologischer sondern auch von archäologischer Bedeutung,  mit Zeugnissen die bis in die Mittelsteinzeit und das Frühmittelalter bis 1600 nach Chr. zurückgehen.  

 

Das landseitige Gebiet umfasst die Felswand Sasso, die Ausgrabungen um die Festung „Rocca di Manerba“, ein Sumpfgebiet, eine Höhle vom Sumpfgebiet bis zum Rocca-Strand und landwirtschaftliche Gebiete. Das Gebiet ist heute ein Freilandmuseum, innerhalb befindet sich auch das archälogische Museum von Valtenesi. Dieser Naturpark ist einen Besuch wert, vom höchsten Punkt, dem Rocca di Manerba haben sie einen weiten, phänomenalen Blick über den Gardasee.

Der Seepark (parco lucale) zielt zum Studium und Schutz und der Verbesserung der Seeumwelt, der Fischkonsistenz , der Fauna und des ökologischen Systems allgemein ab. Dieses Gebiet darf nur mit Segel- oder Ruderbooten befahren werden. Das Angeln ist total verboten.

 

Zum Schutz und zur Erhaltung wurden Verbote und Einschränkungen erlassen, so z.B. Jagd, bauliche Erweiterung der vorhandenen Gebäude, Verkehr von Kraftfahrzeugen, Befahren mit  Motorbooten und andere Tätigkeiten die die natürlichen, landwirtschaftlichen und historisch archäologischen Eigenschaften des Gebiets beeinträchtigen würden.

Das Verbot von Motorbooten besteht schon länger, im Jahre 2018 wurde zur Kennzeichnung der Sperrzone ein gelber Bojengürtel von Punta Belvedere aus, um dies Isola San Biagio herum, vorbei am Strand Pisenze bis zum Porto Dusano ausgelegt.  Gelbe, aneinander gereihte Bojen kennzeichnen im allgemeinen Sperrgebiete, so Gebiete von ökologischer und archäologischer Bedeutung aber auch Bade- und Schwimmzonen vor Stränden.

Zur Veranschaulichung zeigen wir zwei Bilder, die diese Zone zeigen, die gelbe Linie im zweiten Bild soll den Bojengürtel um dieses Gebiet verdeutlichen. Damit liegt die Isola San Biagio mitten in der Sperrzone. Auf der Isola San Biagio befindet sich ein Ausflugslokal, das von vielen Bootsfahrern angelaufen wurde. Man hat innerhalb der Zone kurz vor der Insel geankert und ist den Rest gewatet oder geschwommen. Ein Ankern innerhalb dieser Zone ist verboten.  Dennoch haben wir letztes Jahr noch mehrere Boote an dieser Stelle ankern sehen, inwieweit das Verbot an dieser Stelle wirklich durchgesetzt wird, entzieht sich unserer Kenntnis – im Zweifelsfall gilt aber das Gesetz. Wir haben dazu auch in italienischen Foren zum Bootsfahren recherchiert, auch dort wird über das Verbot unterschiedlich diskutiert, ein Bootsfahrer berichtete, dass er zweimal an einer der gelben Bojen angelegt hat und zur Insel geschwommen wäre, beim dritten Mal bezahlte er dafür eine Strafe von 86.- Euro. Ein anderer berichtete, dass es zum Steg der Insel einen Korridor geben würde, der befahrbar wäre. Dies wissen wir nicht und können dies auch nicht bestätigen. Das Ausflugsboot vom Porto Torchio zur Insel benutzt diesen Korridor – Ausnahmegenehmigung? Bei aller Interpretation und Spekulation bleibt, dieses ist ein Sperrgebiet, das sie laut Vorschrift mit einem Motorboot nicht befahren dürfen.

 


17.Mai.2022

Spritpreise: Von einem Bootsfahrer aus Österrreich bekamen wir heute den Hinweis, dass die Spritpreise an den verschiedenen Stellen erheblich differieren. So kostet z.Zt. ein Liter Super am Porto Torchio 2,50 Euro, in Garda dagegen 2,12 Euro. Ein Vergleichen und Recherchieren ist also angesagt. Nach unserer bisherigen Kenntnis ist die Tankstelle in der Bucht von Salo "Nautica il Golfo" und die Tankstelle in Peschiera neben dem Zentralhafen immer etwas günstiger. Wir werden in 2 Wochen wieder vor Ort sein und dann recherchieren und Sie erneut informieren.


 

Einfahrt in die Bucht von Manerba und Durchfahrten bei der Isola del Garda

22.05.22

 

Die folgende Beschreibung ist keine neue Erkenntnis, sondern eine Gefahrensituation am See, die wir hier einmal allgemein beschreiben möchten. Diese ist auch Bestandteil unseres Ratgebers  und wird dort im 2 Teilen detailliert beschrieben. Die Bucht von Manerba, auch Bucht Romantica genannt, ist eine Bucht die im Norden durch den Ausläufer von San Felice dem Punta San Fermo und der Isola del Garda und nach Osten hin durch Klippen von der Isola del Garda bis zur Isola San Biagio begrenzt ist.

 

 

Beides sind Ausschnitte von Auorità di Bacino Laghi Garda - zum Vergrössern einfach Klicken.

Wir haben bei der Behörde für die Hafenbecken in der Lombardei zwei Übersichten entdeckt, die diese Situation beschreiben, Das linke Bild mit seiner orangen Linie zeigt die 300m-Schutzzone am ganzen See, die roten Linien die 150m- Schutzzone. Grün gekennzeichnet ist der Bereich im Veneto, wo Motorbootfahren verboten ist.  Interessanter ist der Ausschnitt für die Bucht von Manerba. Hier werden die gesamten Kardinaltonnen gezeigt, auf die sie achten müssen.

Die Klippen sind Felsen, die aus dem Wasser ragen aber auch kurz unter der Wasseroberfläche liegen und nicht ohne weiteres sichtbar sind.  Dieses Gebiet bedarf besonderer Beachtung und erhöhter Vorsicht. Die Tiefen wechseln schnell, hier sich nur auf ein Echolot zu verlassen, reicht nicht aus; bis dieses die wechselnden Tiefen erkennt kann es bereits zu spät sein. Es gibt drei Passagen zur Einfahrt, die sie unbedingt benutzen sollten und über die sie gefahrlos in die Bucht ein- und auslaufen können.


Spritpreise im Juni 2022

Wir haben uns an verschiedenen Tankstellen die Spritpreise für einen Liter Benzin-Super angesehen.

2.6  Nautica Il Golfo - Bucht von Salo    Euro 2,30

2.6. Porto Torchio - Manerba                  Euro 2,50

3.6. Porto Moniga                                     Euro 2,20

4.6. Peschiera                                            Euro 2,17

7.6. Porto Casello - Navene                     Euro 2,04

9.6. Garda                                                   Euro 2,29

10.6. Marina di Bogliaco                          Euro 2,25

Diese Preise können nur der Orientierung dienen; auch hier ist es wie bei Tankstellen allgemein, dass sich die Preise von Tag zu Tag ändern können.


Reparierter Steg an den Gästeplätzen in Sirmione  (Juni 2022)

Der Steg an den Gästeplätzen war im letzten Jahr stark beschädigt - auf der unteren Ebene fehlten sämtliche Bretter. Wir berichteten darüber. Dieser Steg ist nun repariert und wieder voll funktionsfähig. Eine freudige Nachricht.


 

Anlegen am Restaurant La Darsena (Juni 2022)

 

In der Bucht von Salo gibt es nahe dem Hafen Barbarano die Nautica La Darsena. Wir berichten in unserem Ratgeber darüber.

Bisher konnte zum Besuch des gleichnamigen Restaurants am zugehörigen Eisensteg nur parallel angelegt werden, starke Fender waren erforderlich.

 

Seit Mitte des letzten Jahres wurden vor dem Steg nun gelbe Bojen ausgelegt, zwischen denen und dem Steg angelegt werden kann. Die Gefahr des Anschlagen des Bootes ist nun deutlich verringert.

 


Freies Parken in Lazise ?   (Juni 2022)

 

Die beiden Parkautomaten in Lazise, sowohl am Porto Nuovo als auch am Porto Vecchio sind derzeit ausser Betrieb und zugehängt. Dies war bereits 2020 so, wir dachten damals, dies wäre eine Corona-Massnahme. Auf der Abdeckung am Porto Nuovo entdeckten wir die folgende Aufschrift:

"per sospensione stagionale del serviciodi sosta a pagamento"

übersetzt:

"für die saisonale Aussetzung des gebührenpflichtigen Parkdienstes"

Ob das so bleibt? - wir wissen es nicht. Trotzdem eine schöne Massnahme zumindest für diese Saison. Die Parkgebühren betrugen am Porto Vecchio 10 Euro die Stunde, am Porto Nuovo 5 Euro die Stunde.

Nachtrag vom 26.8.22: Wir bekamen heute von einer Bootsfahrerin den Hinweis, dass der Porto Vecchio in Lazise wieder kostenpflichtig ist, die Gebühr beträgt 10 Euro die Stunde und wird von einer Dame an der Hafeneinfahrt erhoben. Wir berichten weiter unten nochmals darüber.

Nachtrag vom 16.09.22: Wir bekamen nun auch den Hinweis, dass auch am Porto Nuovo wieder bezahlt werden muss undzwar nicht mehr wie bisher

5€/Stunde sondern nun auch 10 €/Stunde. Auch hierzu berichten wir in Kürze weiter unten nochmals.

 


Gästeplätze in Torri del Benaco   (Juni 2022)

Wir wollten im Juni 22 dort anlegen, der Schwimmsteg war verwaist, kein einziges Boot war dort. Der Grund dafür ist, die Zugbrücke, die den Ausgleich zwischen dem Schwimmsteg und dem Land normalerweise herstellt,  ist hoch gezogen und mit einem Spanngurt gesichert. (siehe Bild links). Diese Plätze waren bequem, durch den Schwimmsteg konnte leicht ein- oder ausgestiegen werden. Wie lange das so sein soll wissen wir nicht. Wenn Sie Torri besuchen wollen so legen Sie am Porto Vecchio an (siehe Bild rechts) . Die Plätze dort sind keine offiziellen Gästeplätze. Wir legen aber seit Jahren dort ohne Probleme an, Sie sollten aber den Platz vor oder nach der ersten Steintreppe, auf der linken Seite der Hafeneinfahrt, benutzen. Die Plätze weiter innen sind reservierte Plätze.

Nachtrag vom 10.08.22:  Wir waren am 08.08. nochmals vor Ort, die Brücke ist weiterhin hochgezogen, sodass dort kein Anlegen möglicht ist. Was der Grund hierfür ist, wissen wir nicht, wir versuchen in Torri anzufragen. Wenn wir eine Antwort bekommen werden wir diese hier veröffentlichen.

Anmerkung am 7.9.22: Wir haben dazu die Commune Torrri del Benaco und die Carabinieris  in Torri am 11.08.22 angeschrieben und bekamen leider bis heute keine Antwort.


Gästeplätze in Casteletto sind kostenfrei   (Juni 2022)

 

Wir berichten in unserem Ratgeber noch, dass man in Casteletto an einer Parkuhr bezahlen muss. Dies ist Vergangenheit, wir besuchten Anfang Juni 22 diese Plätze, eine Parkuhr gibt es nicht mehr. Um sicher zu sein, befragten wir den benachbarten Bootsverleiher, er bestätigte uns, dass die Gästeliegeplätze kostenfrei sind. Wir werden dies in unserem Ratgeber ändern.


Regeln für das Anlegen in Garda (Juni 2022)

 

Im Bild links geben wir Ihnen einen Überblick, wie das Anlegen an den Gästeplätzen in Garda ausgeschildert ist. In den letzten Jahren gab es dort einen Parkautomat an dem bezahlt werden musste.

(Wir berichten dazu in unseren Ratgeber). Heute gibt es keinen Parkautomat mehr, die Gebühr ist beim benachbarten Bootsverleiher, gleich neben den Gästeliegeplätzen zu bezahlen. Wir werden auch diese Situation so schnell wie möglich in unserem Ratgeber bereinigen.


Schwierige Slipanlagen in Sirmione und Peschiera   (Juni 2022)

 

In unserem Ratgeber weisen wir auf Slipanlagen hin;  dabei bennenen wir auch öffentlich zugängige Slipanlagen von Comunen am See. Zwei Anlagen haben wir entdeckt, die in ihrer Handhabung schwierig sind und eine besonderen Betrachtung und Beschreibung notwendig machen.

Die eine ist die Slipanlage in Sirmione zwischen Porto Vecchio und den Gästeplätzen von Sirmione. Wenn Sie von Colombare (Ortsteil von Sirmione) über die Viale Marconi kommen endet diese für den allgemeinen Verkehr kurz vor der  Altstadt und macht dann einen Bogen nach links in den Lungolago Armando Diaz. Genau hier ist die Einfahrt zur Slipanlage; der Platz davor ist zu klein, sie können mit einem Gespann dort nicht einfahren und müssen ihren Hänger zuvor abkoppeln. Sie schieben den Hänger auf diesen kleinen Platz, fahren das Fahrzeug danach hinein und koppeln es wieder an. Jetzt kann der Slipvorgang beginnen. Die Anlage ist zudem noch mit einem Eisenzaum gesperrt, diesen können Sie wohl mit einem Riegel  selbst öffnen. Alles in allen eine aufwendige Angelegenheit; wenn es keine absolute Notwendigkeit gibt, dort zu Slippen, gibt es bessere und einfachere Möglichkeiten.

Die zweite Anlage ist am Zentralhafen von Peschiera. Dazu fahren sie über den Lungolago Mazzini an (dort ist meist viel Verkehr) und müssen dort scharf rechts zur Einfahrt abbiegen. Diese ist nun mit 4 Pollern gesperrt, d.h. im Prinzip, sie müssen zuvor ihr Gespann irgendwo abstellen, die Gegebenheit erkunden und können dann die mittleren beiden Poller entfernen. Diese haben Klappen am Boden, diese können sie öffnen und danach die beiden Poller nach Drehung herausziehen.  Die Einfahrt bleibt trotzdem eng und erfordert viel Geschick um auf den Platz vor dem Slip zu kommen.  Auch hier alles in Allem eine aufwendige und schwierige Prozedur.

 

Beide Anlagen sind nur, wenn überhaupt nur für kleinere bis max. mittlere Boote geeignet. Wir würden beide nicht empfehlen. Suchen sie nach einer besseren Anlage in der Umgebung, z.B. für Peschiera am Hafen Pacengo in Lazise wo dies einfach möglich ist oder bedienen sie sich einer Nautica die dies für sie erledigt. Diese beiden Anlagen sind letztendlich Geschmacksache, wenn sie viel Geschick und Geduld haben und  es tun wollen, so versuchen sie es.


 

Verschärfte Vorschriften in der Bucht von Salo

(Juni 2022)

 

Verbot für  Jetskis und Wasserskis

 

Geschwindigkeitsbegrenzung auf 15 Knoten

 

Verordnung 93 der Gemeinde Salo vom 31.05.22 –

gültig vom 1.6.22 bis 30.9.22

 

In der Bucht von Salo gilt die 150 m Schutzzone zum Ufer, zum An- oder Abfahren dürfen sie diese Schutzzone sowieso nur senkrecht zum Ufer und mit max. 3 Knoten durchfahren. Das Parallelfahren in der Schutzzone entlang des Ufers ist verboten. Über diese  gültige Vorschrift hinaus gibt es nun innerhalb des Golfs von Salò, in der Strecke zwischen der Mündung des Barbarano-Bachs und dem Punta del Corno weitere Einschränkungen die vom 1.6. bis zum 30.9.22 gelten: Das Fahren mit Jetskis und Wasserskis ist verboten. Außerhalb der 150 m Schutzzone (anderorts am See auch 300m) ist die Geschwindigkeitsbeschränkung am Gardasee normalerweise 20 Knoten (ca. 37 km/h) am Tag. In der Bucht von Salo reduziert sich diese nun auf 15 Knoten (ca. 27,8 km/h) am Tag, nachts ist sie generell auf 5 Knoten (ca. 9,2 km/h) begrenzt.  Wir zeigen ihnen diese Zone im linken Bild, ungefähr durch die gelbe Linie gekennzeichnet.

 

Auch innerhalb der vorgenannten Geschwindigkeitsbegrenzungen – heißt es in der Vorschrift – muss das Verhalten privater Boote in jedem Fall die Entstehung von Wellenbewegungen oder Sogwirkungen vermeiden, die eine Gefahr für das Baden und eine Beschädigung anderer stationärer oder in der Navigation befindlicher nautischer Einheiten (Boote) oder Arbeiten am Wasser darstellen können.

 

Alles in Allem wurden die Maßnahmen nach dem tödlichen Unglück im letzten Jahr um Einiges verschärft;  wir sind überzeugt, dass diese Maßnahmen strikt  kontrolliert werden.  Halten Sie bitte diese Vorschriften unbedingt ein.

 

Den gesamten Text dieser Verordnung können Sie  über diesen Link als pdf-Dokument (in italienisch) einsehen.

 

 


Das Verbot für Jetski und Wasserski

auch auf den städtischen Gewässern von

San Felice del Benaco

(Juni 2022)

San Felice liegt auf einer hügeligen Landzunge zwischen den Buchten von Salo und Manerba. Die Gemeinde besteht aus 3 Orten, San Felice selbst, Portese und Cisano. Auch die Isola del Garda gehört verwaltungsmäßig zu San Felice.

Nach den verschiedenen Vorfällen, die im Laufe der Zeit gemeldet wurden, hat die Gemeinde San Felice beschlossen, den Verkehr von Jetskis, motorisierten Surfbrettern, ähnlichen Fahrzeugen und Wasserski zu stoppen, um die Sicherheit im Seegebiet zu verbessern, wie dies kürzlich an anderen Orten am Gardasee, wie in Salò erfolgt ist.

 

Das legt die kürzlich von der Bürgermeisterin Simone Zuin unterzeichnete Verordnung (18.6.22) in Art. 9 fest, die auch das Verbot der Lagerung von solchen Kraftfahrzeugen sowie die das Abstellen von Booten oder Surfbrettern an Stränden und staatseigenen Flächen  beinhaltet.  Die Genehmigung stattdessen wurde für Stand Up Paddles, Kanus, Ruderboote und Tretboote bestätigt.

Wie weit die städtischen Gewässer definiert sind, bleibt für uns offen? Zumindest  ist dies der 150 m Schutzstreifen zum Ufer für diesem Bereich. Das bedeutet Sie können von San Felice aus mit keinem Sketski mehr starten oder dorthin zurückkehren. Wasserskifahren ist sowieso nur 500m vom Ufer entfernt erlaubt, also muss der Bereich größer definiert sein. Außerdem ist die Lagerung von solchen an Stränden und auf staatseigenen Flächen von San Felice verboten.

 

Die Regelung besagt „in der Sommerzeit“, wie diese definiert ist konnten wir nicht finden; vermutlich wie für die Bucht von Salo von Juni bis einschließlich September.

 

Hier zu spekulieren und zu interpretieren macht keinen Sinn, wenn eine solche Verordnung durchgeführt wird, werden Sie mit den Vollzugsbeamten darüber nicht diskutieren können, diese sitzen am größeren Hebel.

 

Wir haben im Folgenden den Originaltext dieser Verordnung kopiert und übersetzt

Art. 9 Ordina
Nello secchio dàcqua in territori del Comune di San Felice del benaco è dispoto il diveto diutilizzo delle moto dàcquae mezzi similari, il divieto di deposito finalizzato allàlaggio ed a varo di moto dàcqua e similar su spiaggia o su demaniali in genere
E altresi vietato, al fine di prevenire situazioni di pericolo o di intralco alla navigazione, causa l`elevato numero di imbarcazoni presentidurante il periodo estivo, è dispoto il divieto di esercizio dell`attività di sci nautico e attività ludiche e sportive acquatiche similar allo sci nautico nonché di tavole surf a motori o similar

übersetzt

Art. 9 Verordnung

In der Gemeinde San Felice del Benaco ist die Benutzung von Wasserscootern und ähnlichen Fortbewegungsmitteln verboten, ebenso wie das Abstellen von Wasserscootern und ähnlichen Fortbewegungsmitteln am Strand oder auf dem Staatsbesitz im Allgemeinen.
Um Gefahrensituationen oder Behinderungen der Schifffahrt aufgrund der hohen Anzahl von Booten in der Sommerzeit zu vermeiden, ist auch die Ausübung von Wasserski, Wasserskifahren und ähnlichen Wassersportarten und Freizeitaktivitäten sowie motorisierten oder ähnlichen Surfbrettern verboten


 

 Zusätzliche Gästeliegeplätze im Maderno (Juli 2022)

Über die Autorità di Bacino Laghi Garda e Idro konnten wir nochmals zusätzliche Anlegeplätze für Gäste in Erfahrung bringen. Dies sind 4 Bojen vor einem Steg am Platz Piantù Plantano Monumentale, einer großen Plantane in Maderno. Gleich vorweg, der Platz ist touristisch unattraktiv, er befindet sich in einem Wohngebiet, kein Restaurant, keine Bar oder sonstige Möglichkeit weit und breit. Sie könnten hier aussteigen und spazieren gehen; oder den Platz ansonsten benutzen, wenn sie aus irgend anderen Gründen in dieser Gegend anlegen möchten. Der Ausstieg ist schwer, zwischen dem Seespiegel (Juni 22) und dem Steg liegen ca. 2,5 m. Wir haben es versucht und konnten dort nicht aussteigen, man bräuchte ein Boot mit doppeltem Deck oder eine Leiter. Zudem hat der Steg keine Beschilderung für Gästeliegeplätze. Wenn sie wollen, können sie sich diesen Platz mal ansehen, für ihre Meinung wären wir dann dankbar. Der Vollständigkeit halber haben wir diesen Platz in die neueste Ausgabe unseres Ratgebers mit eingearbeitet.


Das Ankern in der Schutzzone ist verboten, diese Bestimmung wird nun umgesetzt!    Juli 2022

Der Gardasee hat um das gesamte Ufer eine Schutzzone, die im Allgemeinen 300 m zum Ufer beträgt. Zwischen dem Wildbach Barbarano, der Bucht von Salo, weiter in der Bucht von Manerba, um den Rocca di Manerba herum bis zum Porto Dusano von Manerba reduziert sich dieser Schutzstreifen von 300m auf 150 m. Dazu gehört auch das Ufer um die Isola del Garda. Weiter reduziert sich dieser Schutzstreifen um die Spitze Punta Grotta von Sirmione auf 150 m. Wir beschreiben dies in unserem Ratgeber. Mit diesem Schutzstreifen sollen Badegäste  aber auch Gebiete von ökologischer oder auch archäologischer Bedeutung geschützt werden. Ruderboote, Paddelboote, Kanus ,Trettboote und Stand Up Paddles  sind weiterhin erlaubt. Für SUPs dürfen wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Tragen einer Sicherheitsweste in ganz Italien Vorschrift ist. Das Befahren des Schutzstreifens mit einem Motorboot ist verboten. Die einzige Ausnahme ist die An- oder Abfahrt zu einem Liegeplatz, diese hat aber immer senkrecht zum Ufer zu erfolgen und darf max. 3 Knoten betragen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, ein paralleles Fahren zum Ufer in dieser Zone, auch mit reduzierter Geschwindigkeit, sowie das Anhalten, Parken oder Ankern in dieser Zone ist verboten.

Vor der Isola del Garda gibt es eine kleine Bucht, die eine beliebte Ankerstelle war. Dort haben viele Boote geankert, es gab sogar ein Bar-Boot das die Ankernden mit Getränke und Imbisse versorgt hat. Dieser Platz liegt aber in der 150 m Schutzzone. Von einem anderen Bootsfahrer aus Ulm bekamen wir nun die Nachricht, dass das Ankerverbot nun dort vollzogen wird. Die Bootsfahrer werden aufgefordert das Ankern zu unterlassen und diese Zone zu verlassen; auch das Bar-Boot musste sich entfernen. Scheinbar bleibt es bisher bei der Aufforderung und es werden noch keine Busgelder angewandt – wie lange noch?

Die gleiche Situation gibt es am Coco Beach einer Bar und Diskothek am Lido di Lonato. Auch hier werden nach Aussage die Boote aufgefordert, sich zu entfernen; dies soll wohl nicht an jedem Tag gleich sein, manchmal sollen patrouillierende Polizeiboote auch einfach vorbeifahren. Es liegt also im Ermessen der Beamten. Gleichwohl ist auch dort Schutzzone und erlaubt nach Vorschrift ein Ankern nicht.

 

Nachtrag vom 10.08.2022: Wir kamen gestern vom Gardasee zurück. Die Boote liegen weiter in der Bucht vor der Isola del Garda vor Anker, nicht eines sondern viele. Inwieweit also das Ankerverbot in der Schutzzone wirklich kontrolliert und vollzogen wird, bleibt eine offene Frage. Auch das Bar-Boot ist weiter dort, aber hat einen Abstand von 150 m zur Insel.


Das Fahrverbot für Wasserski in der Bucht von San Felice wird bestätigt. (08/22)

Wir bekamen heute von eine Bootsfahrer den Hinweis, dass das Wasserskifahren in den Bucht von San Felice wirklich verboten sei. Er war heute (01.08) bei der Guardia Costeria in Salo und lies sich dies nochmals bestätigen. Es ist nun schwer, die Bucht von San Felice zu bestimmen. San Felice liegt Richtung Norden in der Bucht von Salo. Dort ist sowieso ein totales Verbot für Wasserski angesagt. Wir zeigen Ihnen links einen Kartenausschnitt, in Richtung Osten und Richtung Süden. Der rote Strich soll Ihnen das Hoheitsgebiet von San Felice zeigen. In Richtung Osten ist die Grenze wohl nach der Isola del Garda inmitten des Sees. In Richtung Süden irgendwo zwischen dem Campingplatz Sivella und dem Villenpark Sanghen.  Das Wasserskifahren ist sowieso nur 500 m vomUfer entfernt. Die Regeln für den Schutzstreifen,  (hier 150m) sind zu beachten.


Peschiera - Die Zufahrt in den Mincio oder in die Altstadt von Peschiera ist nun entgültig gesperrt. (08/22)

In Peschiera fließt der Gardasee in den Fluss Mincio ab. Eine Fahrt in den Mincio war über zwei Kanäle durch Peschiera möglich. Die erste Möglichkeit über den Canale Mezzo wurde 2018 gesperrt. Seit diesem Jahr ist nun auch die zweite Möglichkeit, über den Canale Mercantile entgültig gesperrt. Die Durchfahrt unter den Brücken ist nur noch für Boote erlaubt, die danach einen Liegeplatz haben. Über diesen Umweg war bisher auch eine Fahrt in die Altstadt, z.B. zu den Liegeplätzen am Cafe Centrale möglich. Wir haben dazu in Peschiera angefragt, die erste Anfrage beim Touristbüro bestätigte uns dies. Auch unsere zweite Anfrage bei unserem partnerschaftlichen Betrieb Lepanto Marine ergab die gleiche Aussage. Dies ist sehr schade, die Einfahrt in den Mincio war für viele Bootsfahrer ein Erlebnis.


Gästeliegeplätze im Porto Vecchio von Lazise

 

Wir bekamen heute (26.08.22) von einer Bootsfahrerin den Hinweis, dass das Anlegen am Porto Vecchio neu geregelt ist.  In den Hafen dürfen nur noch Boote mit einer Länge von max. 7 m und einer Breite von max. 2,25 m einfahren. Die Gebühr an den Gästeplätzen beträgt 10 Euro die Stunde und wird von einer Dame an der Hafeneinfahrt erhoben. Größere Boote können vor dem Hafen ankern, der Platz liegt aber direkt vor der Zufahrt von Navigarda, dem Fährbetrieb am Gardasee. Es besteht ein Tender-Service zum Hafen. Die Kosten für das Ankern und den Tenderservice sind nicht bekannt.

 

Ergänzung am 18.09.22: Von einem Bekannten, zur Zeit vor Ort, haben wir erfahren, er hat sich mit der Dame zum Kassieren unterhalten, sie kennt das Ankern ausserhalb des Hafens und einen Tenderservice zum Hafen nicht; die andere oben genannte Information hat sie bestätigt.  Wir haben das Bild zur neuen Parksituation in Lazise dazu aktualisiert, mit einem Klick darauf können Sie dieses vergrössern und die aktuellen Informationen lesen.

 

 


Gästeliegeplätze am Porto Nuovo von Lazise

16.09.22

 

Nun ist es soweit, dass auch am Porto Nuovo wieder bezahlt werden muss. Am zugehängten Parkautomaten finden Sie dazu den

Hinweis (Bild links) dass die Gebühr beim 30 m entfernten

Bootsverleiher zu bezahlen ist.

 

Die Gebühr wurde von bisher 5 €/Stunde nun auf 10 €/Stunde

erhöht. Für eine kommunale Einrichtung finden wir diesen Preis als sehr hoch.


Sicherheitsausrüstungen auf dem Boot

Die Sicherheitsaurüstung ist nicht durch eine Regelung für den Gardasee bestimmt, sondern durch die allgemeinen Bestimmungen für die Sportbootschifffahrt in Italien. Wir bekommen immer wieder Anfragen zu einem Verbandskastem auf dem Boot. De facto ist es so, dass dieser erst ab einer unbegrenzten Entfernung zu Ufer Vorschrift ist; diese wird durch den Gesetzgeber mit 12 Seemeilen zum Ufer angegeben. Wir empfehlen jedem Bootsfaher, einen solchen mitzuführen. Alle uns bekannten Hinweise zur Sicherheitsaurüstung für Boote am am Gardasee erwähnen einen solchen als Empfehlung! Auch bei uns, in unserem Ratgeber steht dieser noch als Pflicht, wir werden dies in der nächsten Ausgabe als "dringende Empfehlung" abändern.  Wir bekommen auch Anfragen, wieviele Rettungswesten an Bord vorhanden sein müssen; die Antwort: pro mitfahrende Person eine Rettungsweste, ist ihr Boot für 6 Personen zugelassen und Sie fahren zu zweit, brauchen Sie keine 6 Westen mitführen.  Die gesamte Sicherheitsausrüstung beschreiben wir in unserem Ratgeber.